Immer neue Vorgaben zur Prüfung der Überbrückungshilfen
Wenn Steuerberater Eberhard Krämer aus Kirchheim an der Teck (Kreis Esslingen) auf die Stapel von Anträgen und Akten zu einem einzigen Fall auf seinem Schreibtisch schaut, ist er einfach nur verzweifelt: „Ich sage es Ihnen ganz ehrlich. Mir war es manchmal auch schon zum Heulen zumute.“
Es habe ständig neue Vorgaben für die Prüfung von Corona-Hilfsgelder gegeben, erzählt Krämer. Doch einen richtigen Ansprechpartner bei der zuständigen, landeseigenen L-Bank gebe es nicht. „Da habe ich ein gewaltiges Problem, einmal die Komplexität, dann aber auch diese formellen Dinge, die einfach ermüdend sind, dieses Bürokratische, dann diese Neuinterpretationen von Neuanforderungen im Rahmen der Schlussabrechnung. Das ist einfach belastend.“
Krämer kommt nicht mehr hinterher. Sein Team im Steuerbüro sei zu klein, um das auszugleichen. Neues Personal sei nicht zu kriegen. „Das führt so weit, dass ich nachts nicht mehr schlafen kann.“
https://swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/rueckzahlung-corona-hilfen-100.html
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