Feuerwehr schlägt Alarm: Beispiellose Steigerungsraten der Einsätze „Gesundheit der Bevölkerung wurde nachhaltig geschädigt

Kai Rebmann

Damit sieht die Feuerwehrgemeinschaft den Nachweis erbracht, dass sich die Zahlen „entgegen der vormaligen Meinung in der Fachliteratur“ auch im Jahr 2023 – also nach Beendigung aller nichtpharmakologischen Maßnahmen (Maskenpflicht, Lockdown, Schulschließungen) – nicht wieder normalisiert haben oder auf ein auch nur ansatzweise erklärbares Niveau zurückgekehrt sind. Und selbst die Senatsinnenverwaltung unternimmt nicht einmal mehr den Versuch, die jetzt offengelegten Zahlen mit dem Coronavirus selbst zu erklären, „da die Erkenntnislage hierzu nunmehr eindeutig ist“, wie die Feuerwehrgemeinschaft vermutet.

Die stattdessen ins Feld geführte Argumentation mute geradezu „kafkaesk“ und „unfreiwillig komödiantisch“ an. So will die Verwaltung zum Beispiel einen „demografischen Wandel“ oder ein „Bevölkerungswachstum“ ausgemacht haben, mit dem sich diese beispiellosen Steigerungsraten erklären lassen sollen. Ferner wird etwas nebulös auf „Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Notfallabfrage“ verwiesen, ohne jedoch konkrete Beispiele dafür zu nennen.

Ähnliche Nebelbomben werden aus Sicht der Berliner Feuerwehr in den Medien geworfen. Auch die dort präsentierten Erklärungsansätze für die aktuellen Zahlen seien „nicht stichhaltig“ und „völlig untauglich“, wie die Autoren an einem Beispiel verdeutlichen: „Es wurde ernsthaft versucht, den massiven Anstieg der altersuntypischen Einsätze bei Herzbeschwerden und Schlaganfallsymptomatik von Kleinkindern quasi mittels ‚Drogenkonsum im Kindergarten‘ erklärlich zu machen oder einen offenbar sprunghaft gestiegenen Fleischkonsum bei den ‚vielen‘ Grillgelagen während der Coronazeit zu unterstellen.“

Im Fazit sieht die Feuerwehrgemeinschaft die Wahrnehmungen der Berliner Kollegen im Einsatzdienst bestätigt, die diese schon früher geäußert hätten. Die faktenfreie Anordnung einer bereichsbezogenen Nachweispflicht „als quasi Impfpflicht“ sei unverantwortlich gewesen und müsse auch für die Soldaten der Bundeswehr sofort beendet werden. Die Autoren fordern eine konsequente Aufarbeitung der Coronazeit durch unabhängige und nicht in die Entscheidungen involvierte Akteure:

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